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Die CDU Niedenstein stellt sich vor

"Die Christlich Demokratische Union Deutschlands wurde von Menschen gegründet, die nach dem Scheitern der Weimarer Republik, den Verbrechen des Nationalsozialismus und angesichts des Kommunistischen Herrschaftsanspruchs nach 1945 die Zukunft Deutschlands mit einer christlich geprägten, überkonfessionellen Volkspartei gestalten wollten. So entstand eine neue Volkspartei, in der sich katholische und evangelische Christen, Konservative, Liberale und Christlich-Soziale, Frauen und Männer aus verschiedenen Regionen, aus allen sozialen Schichten und demokratischen Traditionen zusammenfanden. Die CDU hat damit einen neuen Anfang in der deutschen Parteiengeschichte gesetzt." (Präambel zum Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands)

Gleichzeitig mit der Gründung der CDU in Deutschland wurde auch im damaligen Kreis Fritzlar-Homberg, zu dem Niedenstein zählte, eine Christlich Demokratische Union gegründet. Und auch in Niedenstein gab es Mitglieder der CDU (Horst Mittelstädt, Ilse Mittelstädt, Dr. Hans Rausch, Hans Zipser). Ein Stadtverband Niedenstein wurde freilich erst mit Beginn der Gemeindereform in Hessen 1970 (1.Stufe: Zusammenlegung der Gemeinde Ermetheis mit der Stadt Niedenstein) gegründet. Die Gründungsmitglieder damals waren (alphabetisch geordnet): Albert Eggers, Karl-Heinz Hillebold, Horst und Ilse Mittelstädt, Karl-Heinz Müller, Franz Pokorny, Dr. Hans Rausch, Friedrich Schmoll, Friedhelm Siegmann, Hans Zipser. Erster Parteivorsitzender und Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung war Albert Eggers, erster CDU-Stadtrat Karl-Heinz Hillebold, über dreißig Jahre Schatzmeister und danach Ehrenmitglied Franz Pokorny, erste Schriftführerin über ein Jahrzehnt lang Ilse Mittelstädt. Mit der Eingliederung der Gemeinden Kirchberg, Metze und Wichdorf und der Einrichtung von Ortsbeiräten in 1972 fasste eine Mitgliederversammlung den Beschluss, keine selbständigen Ortsvereine für die einzelnen Stadtteile einzurichten, sondern die CDU in der Stadt Niedenstein als einheitlichen "Stadtverband Niedenstein" zu organisieren, so dass die "Mitglieder der ersten Stunde in den Stadtteilen" führende Aufgaben im Gesamtstadtverband übernahmen. Aus Ermetheis: Hilmar Dietz, Manfred Grede, Gerhard Heinemann, Arnim Ohlwein. Aus Kirchberg: Walter Bauer, Hans-Kurt Blum, Willi Grunewald, Helmut Pfaar, Willi Zuschlag. Aus Metze: Walter Betzing, Helmut Freudenstein, Erich Grebe, Richard Gries, Horst Höhmann, Fritz Schweinebraten. Aus Wichdorf: Karl Beller, Erwin Bergmann, Heinrich Bringmann, Harald Holtschmidt, Gustav Hoyer, Heinrich Pfennig, Hans Sterzinger, Richard Sterzinger. Die Junge Union wurde durch Wolfram Mittelstädt repräsentiert. Ziel der CDU in Niedenstein (Kommunalpol. Programm 1972): "Auf möglichst vielen Gebieten für die Mitsprache aller Bevölkerungsgruppen einen breiten Raum zu eröffnen: für parteilose Bürger und Parteimitglieder, für neuzugezogene Bürger und alteingesessene, fü;r Arbeitnehmer, Gewerbetreibende und Landwirte in allen Stadteilen." Das Informationsblatt des CDU-Stadtverbandes, der "Blick vom Hessenturm", wurde nach 1972 eingerichtet, als die politische Mehrheit aus SPD und FWG es der CDU-Fraktion untersagte, im offiziellen "Mitteilungsblatt der Stadt Niedenstein" Anzeigen mit Stellungnahmen zu kommunalen Angelegenheiten zu veröffentlichen. In den 80er Jahren sorgte die volkstümliche Artikelserie "Neues vom Chatten-Schorsche" für Gesprächsstoff. Die CDU stellte 1993-1994 mit Karl-Wilhelm Lange den Ersten Stadtrat der Gesamtstadt (Lange ist seit 1994 Bürgermeister von Fritzlar) und von 1997-2001 mit Albert Eggers den Vorsitzenden des Ortsbeirates in der Kernstadt (Zusammenarbeit mit der Universität Kassel. Zwei Projektgruppen der Universität dokumentieren in 1999 und 2000 die Situation des historischen Altstadtbereichs nach der sogenannten "Sanierung" Ende der 60er Jahre und erarbeiten Perspektiven und Planungsentwürfe für eine städteplanerische Neugestaltung. Ergebnis: Zwei Broschüren "Ideen für das Alte Zentrum Niedenstein.").Ortsvorsteher im Stadtteil Ermetheis ist seit 2005 Frank Metzler (CDU).

Die CDU hat in der Gesamtstadt bei allen Wahlen eine Wählerschaft zwischen 1000 und 1100 Stimmen. Die Partei hat sich seit 1970 in Niedenstein von einer (nur) Wählerpartei zu einer (auch) Mitgliederpartei entwickelt. Ziel: Mindestens 10 Prozent der Wähler für eine demokratische Mitarbeit in der Christlich Demokratischen Union zu gewinnen.

 



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